Damen im Trainingslager

Am vergangenen Wochenende ging in der Burgbernheimer Sporthalle das Trainingslager der Handballdamen über die Bühne. Neben Konditionstraining und technischen Spielzügen fanden auch zwei Vorbereitungsspiele statt, die zwar beide verloren gingen, Trainer Manuel Kögler kann ganz bestimmt seine Lehren daraus ziehen und woran weiter gefeilt werden muss.

Am Freitag gastierte mit dem TSV Schnelldorf ein Bezirksoberligist in der Burgbernheimer Halle. Leider schlichen sich zu viele technische ins Gefüge der TV-Ladys, welche sich dann Schnelldorf zusätzlich zu Nutze wusste und die Oberhand behielt.

Am Samstag standen zunächst schweißtreibende Übungseinheiten auf dem Programm, die sich dann bei der am frühen Abend anstehenden Auseinandersetzung gegen Bezirksligist TV Dietenhofen schnell negativ bemerkbar machten, denn auch diese Partie ging verloren. Zwar hielten sich dabei die technischen Fehler in Grenzen, nun blieben aber zu viele beste Chancen unbenutzt und auch hinten schlichen sich einige Abstimmungsfehler zu viel ein. Dietenhofen war ein ebenbürtiger Gegner, nutzte einfach besser seine Chancen.

Bei der samstägigen Begegnung saß Trainer Rainer Kögler auf der Tribüne der Burgbernheimer Spurthalle, der nach einem operativen Eingriff bestimmt bald auch wieder mit von der Partie sein wird und seinem Sohn bei der Fehleranalyse ganz sicher wertvolle Tipps geben kann.

Eigentlich war für Sonntag noch eine weitere Begegnung beim Bezirksoberligisten TSV Rothenburg vorgesehen, doch Trainer Manuel Kögler sah sich in Anbetracht des Kräfteverschleißes und einigen aufgetretenen Verletzungen veranlasst, diese Partie kurzfristig abzusagen.

In der noch verbleibenden Zeit bis zum Saisonbeginn werden die Übungseinheiten etwas lockerer angegangen. Und ein weiteres Vorbereitungsspiel steht am Donnerstag, 26. September noch beim SV Puschendorf an ehe dann 3 Tage später der Ernst des Lebens mit dem Rundenstart beim TSV Wendelstein II beginnt.

Ein Schritt in die zweite Pokalrunde

Die Handballdamen erfüllten am Mittwoch ihre erste Pflichtaufgabe und zogen mit einem 20:19 Auswärtssieg beim TV Roßtal II in die nächste Runde des Bezirkspokal. Einer überzeugenden ersten Spielhälfte, bei der die Kurstädterinnen mit 15:9 vorne lagen, folgte eine durchwachsene zweite Halbzeit, am Ende blieb dann der knappe aber verdiente Erfolg.

Wie erwartet, konnte Trainer Manuel Kögler auf sein bewährtes vollständiges Team zurückgreifen, die neuformierten Gastgeberinnen entpuppten sich als ein spielstarkes junges Team, das fast ausschließlich in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend im Einsatz war.

Vom Anpfiff an nahmen die Sechzigerinnen das Zepter in die Hand und erspielten sich gleich eine 2:0 und 3:1 Führung. Danach fanden dann auch die Gastgeberinnen mehr zu ihrem Spiel und rückten ihren Gästen bis Mitte der ersten Spielhälfte beim 6:5 auf die Pelle. Doch Bad Windsheim konterte in der Folgezeit erfolgreich und setzte sich bis zur 20. Minute wieder auf 10:6 etwas ab und baute bis zum Gang in die Kabinen seine Führung auf 15:9 aus.

Nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Kurstädterinnen noch weitere zehn Minuten von ihrer guten Seite und setzten sich mit 18:11 noch etwas weiter ab.

Die Roßtaler Damen wollten und konnten sich damit nicht zufrieden geben, richteten ihre Abwehr etwas offensiver aus, womit die Sechzigerinnen mit ihren Angriffen doch einige Schwierigkeiten hatten. Zwar passte hinten der Laden weiterhin noch, doch Roßtal erarbeitete sich einen gewissen Aufwind und minimierte bis acht Minuten vor dem Ende seinen Rückstand auf 19:17.

Für die noch verbleibende Zeit war Spannung angesagt. Zunächst gelang den TVW das 20:17, Roßtal scheiterte im Anschluss aber mit einem Siebenmeter. Doch die Gastgeberinnen ließen nicht locker und verkürzten bis eine Minute vor der Schlusssirene noch auf 20:19. Doch die Kurstädterinnen wollten sich mit Können nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen und behielten knapp aber dann doch verdient mit 20:19 die Oberhand.

Trainer Manuel Kögler natürlich zufrieden mit dem Einzug ins Viertelfinale und den ersten vierzig Minuten dieses Pokalspiels, nicht aber mit den Angriffsschwächen gegen eine offensivere Abwehr. Daran wird aber noch gefeilt, denn am kommenden Wochenende steht ein 3-tägiges Trainingslager auf dem Programm, welches in der Burgbernheimer Sporthalle über die Bühne geht. Dort werden den TV-Ladys neben Kondition noch technische und spielerische Feinheiten eingeimpft und für Abwechslung sorgen auch Vorbereitungsspiele. Am Freitag gastiert um 19 Uhr mit dem Bezirksoberligisten TSV Schnelldorf ein schwerer Brocken, am Samstag ist um 18 Uhr mit dem TV Dietenhofen ein Vertreter der Bezirksklasse, Staffel 1, zu Gast und am Sonntag steht zum Ende des Trainingslagers noch eine Auswärtsbegegnung beim Bezirksoberligisten TSV Rothenburg an.

Aufstellung TV-Damen: Michaela Sauer und Sabine Dietz im Tor; Michaela Hank (1), Janina Seeber, Lena Böhringer (2), Tamara Gugganig (2), Zuzana Filipinova (6/3), Larissa Leberecht (4), Sabrina Großberger, Alia Hufnagel (5/1), Leonie Klimmeck und Lea Hartmann.

AUSWÄRTSSIEG ! !

Mit einem umkämpften 18:10 Auswärtssieg beim TSV 46 Nürnberg II konnten sich die Handballdamen am vergangenen Samstag von der überraschenden Hinrundenniederlage rehabilitieren. Nach einer 11:3 Pausenführung waren die Sechzigerinnen gefordert, trotzten den nun stärker spielenden Gastgeberinnen erfolgreich und behielten verdient die Oberhand.

Die Kurstädterinnen gingen sehr selbstbewusst an diese Partie, allerdings schwirrte die Vorrundenniederlage auch noch im, Kopf. Das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler4 konnte fast wieder das erfolgreiche Team aus der Vorwoche aufbieten, verhindert war diesmal Leoni Klimmeck, wieder mit von der Partie Michaela Hank. Und wieder starteten die TV-Ladys energischer in diese Bezirksklassenpartie und erspielten sich nach 10. Minuten eine 4:1 Führung. Hinten hielten sie den Laden ziemlich dicht, vorne war noch Sand im Getriebe, woran auch die gut gestaffelte Nürnberger Defensive auch nicht schuldlos war.

Ähnlich verlief auch die Folgezeit, Bad Windsheim weiterhin überlegen, die Gastgeberinnen hielten gut dagegen, konnten allerdings nicht verhindern, dass sich der Rückstand bis zur 22. Minute noch leicht auf 8:3 erhöhte. Als dann einige Minuten recht wirkungslos verstrichen, hatten die TV-Trainer in einer Auszeit Gesprächsbedarf. Die Anweisungen fruchteten mit drei Treffern ohne Gegentor und mit einem 11:3 wurden die Seiten gewechselt.

Etwas erfolgreicher starteten die Gastgeberinnen in den zweiten Abschnitt und verkürzten auf 12:5, doch mit 2 Treffern in Folge rückte der TVW bis zur 38. Minute das Bild wieder etwas gerader. Danach begegneten sich zwei Teams auf Augenhöhe, die in ihren Angriffen teilweise ausgebremst wurden, weil eben die jeweiligen Abwehrreihen auch immer Gewehr bei Fuß standen.

Gegen Mitte dieser Halbzeit lagen die Sechzigerinnen mit 16:9 weiterhin noch recht deutlich vorne, womit eine erste Vorentscheidung gefallen war. In der noch verbleibenden Zeit passierte nicht mehr viel und am Ende behielt der TV Bad Windsheim verdient 18:10 die Oberhand.

Mit dem Endergebnis zufrieden das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler, wohlwissend auch, dass die Spielweise von 46 Nürnberg ihren Damen nicht so recht liegt. Ein besonderes Lob musste wieder der Abwehr mit Keeperin Sabine Dietz ausgesprochen werden. Die TV-Torhütern blieb auch bei vier Siebenmetern erste Siegerin.

Damit ist für die TV-Ladys die Saison 2018/10 beendet, die erneut die Vizemeisterschaft brachte. Die TSV-Damen haben noch zwei Spiele zu bestreiten, können sich aber nicht weiter nach vorne arbeiten, können allerdings noch ganz ans Ende der Tabelle zurück fallen.

TV Bad Windsheim : Sabine Dietz im Tor; Michaela Hank, Janina Seeber, Stephanie Ströbel. Lena Böhringer (2), Tamara Gugganig, Zuzana Filipinova (8/3), Larissa Leberecht (1), Sabrina Großberger (4), Alia Hufnagel(3) und Lea Hartmann.

Zum Saisonschluß nach Nürnberg

Für die Handballdamen endet am Samstag die Hallenrunde 2018/19. Das für sie finale Bezirksklassenspiel wird beim TSV 46 Nürnberg II ausgetragen, wo in der vereinseigenen Halle in der Fuggertrasse der Anpfiff um 15.30 Uhr erfolgt.

Mit den heutigen Gastgeberinnen möchten die TV-Ladys eine Scharte auswetzen, denn Anfang Dezember vergangenen Jahres mussten sich die Sechzigerinnen in heimischer Halle ganz überraschend mit 24:18 geschlagen geben. Damals gaben sie nach einem halbwegs guten Start das Ruder aus der Hand, gerieten in Rückstand, der sich bis zum Wechsel mit 11:9 in einem noch machbaren Rahmen hielt. Doch auch im zweiten Abschnitt blieben sie unter ihren Möglichkeiten, agierten weitgehend unkonzentriert wollten dann auch mit dem Kopf durch die Wand, zusätzlich stand auch das Glück nicht auf deren Seite und letztendlich war diese verdiente Niederlage Fakt. Für 46 Nürnberg war es damals der erste Sieg und danach gesellte sich noch ein Remis dazu.

Wenn es nach dem Willen der Sechzigerinnen geht, soll sich die Bilanz der Gastgeberinnen heute nicht verbessern, denn wie bereits erwähnt, möchten sie sich für ihren damaligen Fauxpas selbst revidieren, der mit neuerlich konsequenter Deckungsarbeit, viel Engagement gepaart mit vorhandenen spielerischen und technischen Können bewerkstelligt werden soll.

Am vergangenen Wochenende musste sich 46 Nürnberg beim TV Büchenbach glatt mit 24:5 geschlagen geben, bekanntlich behielt der TV Bad Windsheim auf eigenen Parkett deutlich mit 22:7 die Oberhand über den SpV Mögeldorf II und konnte sich dabei den Luxus erlauben, einige hochkarätige Chancen noch liegen zu lassen.

Das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler hat sein Damenteam bestens auf diese Aufgabe eingestellt, aber die Spielerinnen sind sowieso ganz heiß auf diese Partie und diesmal soll es ganz bestimmt keine Überraschung mehr geben. Allerdings dürfen die Kurstädterinnen die Rechnung nicht ohne die Reserve des Bezirksligaspitzenreiters machen.

Tabellenplatz 2 gefestigt

Mit einem nie gefährdeten 22:7 Heimsieg über die SpV Mögeldorf II verabschiedeten sich die Damen am vergangenen Sonntag vom diesmal recht zahlreich erschienen Publikum von dieser Saison. Das Gästeteam musste wieder relativ schnell die Überlegenheit der Gastgeberinnen anerkennen, was auch ein 13:4 Pausenstand schon verdeutlichte.

Erneut konnten die Sechzigerinnen mit einer konsequenten Abwehrarbeit aufwarten, Mögeldorf stand diesbezüglich meist auf verlorenen Posten. Damit kamen die Kurstädterinnen oft zu leichten Ballgewinnen, hielten sich bei der Chancenverwertung allerdings noch einige Optionen offen. Ansonsten vorne gut, wäre auch noch verbesserungswürdig gewesen, woran aber das permanente Übergewicht bestimmt auch seinen Anteil hatte.

Das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler konnte fast aus den Vollen schöpfen, Sabine Dietz rückte für Michaela Sauer zwischen die Pfosten und zusätzlich war Stephanie Ströbel wieder mit an Bord.

Und erneut ergriffen die TV-Ladys gleich nach dem Anpfiff die Initiative und wandelten innerhalb von 3 Minuten einen 0:1 Rückstand in eine 4:1 Führung. In einer kurzen Folgezeit blieben beide Seiten erfolglos, ehe sich die Gastgeberinnen auf 9:2 absetzten und die 13:4 Pausenführung war dann keine große Überraschung.

Im gleichen Takt gestaltete sich nach dem Wiederanpfiff auch die zweite Halbzeit. Bad Windsheim weiterhin überlegen, Mögeldorf war deshalb nur zum agieren statt zum attackieren verurteilt. Die heimische Defensive weiter sehr konsequent, allerdings war die SpV-Offensive meist recht gut zu durchschauen. Gegen Mitte dieses Abschnittes lagen die Gastgeberinnen mit 19:6 vorne, womit nicht nur zu diesem Zeitpunkt schon mehr als Vorentscheidung gefallen war.

Danach ließen es die Kurstädterinnen vorne noch wesentlich ruhiger angehen was nur noch 3 erzielte Tore verdeutlichen, mussten allerdings auch nur noch einen Gegentreffer noch hinnehmen und blieben am Ende verdient mit 22:7 erfolgreich.

Natürlich zeigte sich das Trainerduo Trainer und Manuel Kögler zufrieden, auch weil die Vorgaben mit noch mehr Tempospiel im Angriff gut umgesetzt wurden, die Chancenverwertung ist steigerungsfähig. Mit diesem Erfolg kann der TV Bad Windsheim die Vizemeisterschaft bereits eintüten, auch wenn noch eine Begegnung aussteht. Diese geht bereits am kommenden Samstag beim TSV 46 Nürnberg II über die Bühne und dabei steht ganz bestimmt eine Revanche auf dem Plan, denn es gilt die 24:18 Hinrundenniederlage vom 1. Dezember vergangenen Jahres auszuwetzen.

Sabine Dietz im Tor; Janina Seeber (1), Stephanie Ströbel, Lena Böhringer (1), Tamara Gugganig, Zuzana Filipinova (10/5), Larissa Leberecht (2), Sabrina Großberger, Alia Hufnagel (7), Leonie Klimmeck und Lea Hartmann (1).