Verdiente Ernte

Am vergangenen Sonntag mussten die Damen zum fälligen Bezirksklassenspiel beim TSV Wendelstein II antreten. Mit im Gepäck war der Wunsch nach dem 6. Saisonsieg, der dann nach einer 11:5 Halbzeitführung mit 21:14 eingefahren wurde.

Dieser Erfolg war letztendlich nie gefährdet und wie bereits in der Hinrundenbegnung legten die Sechzigerinnen den Samen dazu in der Anfangsphase und fuhren dann verdient die Ernte ein. Im Gegensatz zum letzten Auftritt vor einer Woche gegen SC Schwabach III war das Team um das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler personell wieder besser aufgestellt, da Leonie Klimmeck und Lea Hartmann wieder mit an Bord waren. Eine Änderung auch im TV-Gehäuse, Sabine Dietz war aus privaten Gründen verhindert, dafür rückte Michaela Sauer nach langwieriger Verletzung wieder zwischen die Pfosten. Mir ihr und konsequent agierenden Vorderleuten war die Abwehr ein Garant für den späteren Erfolg und vorne lief es auch effektiv.

Wie bereits erwähnt, starteten die TV-Ladys erfolgreich in dieses Bezirksklassenspiel und lagen nach 5. Minuten mit 3:0 vorne. Nochmals fünf Zeigerumdrehungen später dann das erste Erfolgserlebnis der Gastgeberinnen, doch viel mehr war dann zunächst auch nicht zu erreichen, denn die Sechzigerinnen bauten ihren Vorsprung bis Mitte dieser ersten Halbzeit auf 7:2 aus, wobei sie aber nicht alle Karten auf den Tisch legen musste.

Kurzfristig machte sich Wendelstein eine schwächelnde Offensivarbeit der Gegenseite zum zwischenzeitlichen 7:4 zu Nutze, doch Bad Windsheim fand wieder mehr in die Spur und lag beim Gang in die Kabinen dann wieder mit 11:5 vorne.

Nach dem Wiederanpfiff keine großen Veränderungen bei beiden Kontrahenten. Die favorisierten TV-Ladys konnten es sich leisten, nicht alle sportlichen und technischen Qualitäten auszuspielen, weil die Gastgeberinnen nicht über ihre Schatten springen konnten. Gegen Mitte dieses Abschnittes erreichten die Sechzigerinnen mit dem 16:6 und 17:7 ihre grüßten Führungen, ließen in der Folgezeit die Sache lockerer angehen um am Ende mit 21:14 mit 21:14 die Oberhand zu behalten womit gleichzeitig der zweite Tabellenplatz gefestigt wurde.

Verdient war dieser Erfolg allemal, was auch die beiden Trainer so sahen, allerdings waren die Gastgeberinnen an diesem Sonntag ein dankbarer Gegner. Und ein solcher gastiert scheinbar am kommenden Sonntag zum bereits letzten Heimspiel dieser Saison bei den TV-Damen, wenn um 14 Uhr das bisher sieglose Tabellenschlusslicht, die SpV Mögeldorf II, seine Visitenkarte abgibt.

Michaela Sauer im Tor; Janina Seeber (2), Lena Böhringer (2), Tamara Gugganig (2), Zuzana Filipinova (6/2), Larissa Leberecht (4), Sabrina Großberger (1), Alia Hufnagel (4), Leonie Klimmeck und Lea Hartmann.

Auswärts gegen Wendelstein

Die Handballdamen sind am Sonntag erneut im Einsatz und gastieren beim TSV Wendelstein II. Diese Bezirksklassenbegegnung wird in der Sporthalle des Wendelsteiner Gymnasiums ausgetragen, der Anpfiff erfolgt um 14 Uhr.

Bekanntlich konnten sich die Kurstädterinnen am vergangenen Samstag in eigener Halle gegen den SC Schwabach III mit 27:6 recht deutlich revanchieren, dürfen diesen Erfolg aber keineswegs als Maßstab für die morgige Aufgabe nehmen, auch wenn in Wendelstein ein weiterer Sieg anvisiert wird. Am 10. November vergangenen Jahres standen sich beide Kontrahenten in der Kurstadt schon gegenüber, wobei die damaligen Gastgeberinnen mit 21:9 erfolgreich blieben. Nach der kurzen ausgeglichenen Anfangsphase fruchteten die spielerischen Qualitäten der Sechzigerinnen mehr und mehr und nach einer 12:6 Halbzeitführung wurde der verdiente Erfolg eingefahren. Ein großer Garant dazu war eine stabile Abwehrarbeit mit einer Keeperin Sabine Dietz, die u. a. bei drei Siebenmetern in Folge erste Siegerin blieb.

Es dürfte auch ganz bestimmt kein großes Geheimnis sein, dass die BOL-Reserve auch alles daran setzen wird, die Punkte zu behalten, wogegen die TV-Ladys allerdings ihre Einwände haben. Ganz bestimmt wird das Team um das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler nicht leichtgläubig an die Aufgabe gehen, denn den Wendelsteiner Damen gelang vor wenigen Wochen ein Husarenstück, als dem bis dato ungeschlagenen Tabellenführer SG Kernfranken mit 22:16 die erste und bisher einzige Saisonniederlage beigebracht wurde. Allerdings zeigten sie sich am vergangenen Wochenende wieder die nicht so effektive Seite, als sie sich beim TV Büchenbach mit 16:10 geschlagen geben mussten.

Die Sechzigerinnen werden und können sich nicht darauf verlassen, dass Wendelstein eventuell wieder einen schwächeren Auftritt haben wird. Doch sie sind gewappnet und um das angestrebte Ziel zu erreichen, sollte vom Anpfiff hochkonzentriert und effektiv agiert werden, wozu die spielerischen und technischen Qualitäten ganz sicher vorhanden sind. Und auch bei den statistischen Werten haben die Kurstädterinnen die Nase vorne, allerdings die Antwort wird es nur auf dem Spielfeld der Wendelsteiner Sporthalle geben.

Revanche geglückt

Mit einem deutlichen 27:6 Heimsieg haben sich die Handballdamen am vergangenen Samstag für die 24:16 Vorrundenniederlage gut revanchiert. Die Gastgeberinnen waren der Gegenseite in allen Belangen überlegen und lagen bei Halbzeit bereits mit 14:3 in Front.

Zwar stand dem TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler diesmal nur eine Rumpftruppe zur Verfügung, die aber viel spielerischer Qualität hatte. Sie überzeugte im Kollektiv mit toller Deckungsarbeit und auch die Offensive hatte viele gute Phasen. Schwabach III dagegen mit vielen Baustellen, vielleicht auch, weil diesmal „nur“ das scheinbar echte Team auf dem Parkett stand.

Gleich vom Anpfiff an wollten die Sechzigerinnen beweisen, wer Frau in der heimischen Halle ist. Mit konsequenter Abwehr mit Keeperin Sabine Dietz als Grundstock und variabler Angriffsarbeit wurde mit einer 5:0 Führung bis zur 10. Minute ein erstes Achtungszeichen gesetzt. Danach der erste Gästetreffer per Siebenmeter, Bad Windsheim dennoch weiter im Vormarsch, was nach 20. Minute einen 10:2 Vorsprung unterstrich und die TV-Ladys agierten resoluter und lagen beim Gang in die Kabinen bereits mit 15:3 vorne.

Nach dem Wiederanpfiff keine wesentliche Änderungen. Bad Windsheim hinten recht stabil, allerdings waren die SC-Angriffsbemühungen meist auch gut durchschaubar. Die heimische Offensive weiterhin lauf- und spielfreudig, doch es schlichen sich auch Leichtsinnsfehler ein, wovon Schwabach allerdings kein Kapital daraus schlagen konnte. Die Kurstädterinnen lagen in der 40. Minute mit 17:4 und bis gegen Mitte dieses zweiten Abschnittes mit 20:4 vorne, womit dann auch schon mehr als eine Vorentscheidung gefallen war.

In der Restspielzeit wollten die Sechzigerinnen die Zügel eigentlich nicht noch lockerer schleifen lassen, was aber im Zeichen des sicheren Sieges und einem weiterhin spielerischen Übergewicht scheinbar nicht zu bewerkstelligen ist. Dennoch bauten sie ihre Führung zunächst auf 23:4 aus und blieben letztendlich auch mit 27:6 siegreich.

Ganz bestimmt geht dieser Erfolg, auch in dieser Höhe, mehr als in Ordnung, kann aber ganz bestimmt nicht als Maßstab für die nächste Aufgabe gelten, die am kommenden Sonntag beim spielstarken TSV Wendelstein II ansteht. Zweifellos aber hat sich der TV Bad Windsheim mit diesem Heimsieg aber wieder auf den 2. Platz der Bezirksklasse 2 vorgearbeitet.

Sabine Dietz im Tor; Janina Seeber, Lena Böhringer (1), Tamara Gugganig (4), Zuzana Filipinova (7/2), Larissa Leberecht (5), Sabrina Großberger (2) und Alia Hufnagel (8)

 

Samstag gegen Schwabach

Nach der närrischen Zeit nimmt der Handballbetrieb an diesem Wochenende den Spielbetrieb wieder auf. Die Damen, als nunmehr einzig verbliebenes Team der Handballabteilung des TV 1860 Bad Windsheim, greifen wieder ein, besitzen am Samstag Heimrecht und haben um 16 Uhr mit dem SC Schwabach III einen schweren Brocken vor der Brust.

Die Sechzigerinnen um das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler werden sich mit gemischten Gefühlen an die Partie der Vorrunden zurück erinnern, als es Anfang November in Schwabach eine 24:16 Niederlage setzte, da leider eine „unechte“ Dritte Auswahl gegenüber stand. Die TV-Ladys spielten trotzdem recht couragiert auf und lagen nach 20. Minuten mit 8:5 vorne. Allerdings nahmen dann die „verstärkten“ Gastgeberinnen das Zepter in die Hand und erspielten sich bis zur Halbzeit einen knappen 9:8 Vorsprung.

Leider erhöhten sich nach dem Wiederanpfiff bei den Kurstädterinnen nochmals die individuellen Fehler, was einen zwischenzeitlichen 14:8 Rückstand nach sich zog. Sie entwickelten danach wieder mehr Durchschlagskraft und reduzierten den Rückstand auf 19:15, doch letztendlich setzte sich Schwabach verdient aber fragwürdig mit 24:16 durch.

Am vergangenen Spieltag waren beide Teams im Einsatz, wobei Schwabach III zu Hause ohne Verstärkung scheinbar einige Schwierigkeiten hatte um sich knapp mit 17:16 gegen TSV 46 Nürnberg durchzusetzen. Einen Tag später hatten die TV-Ladys den TV Büchenbach zu Gast, hatten teilweise auch ihre Schwierigkeiten, konnten sich zum entscheidenden Zeitpunkt steigern um dann mit 17:15 die Oberhand zu behalten.

Heute haben sich die Kurstädterinnen Revanche auf die Fahne geschrieben und sind auch zur Umsetzung bereit, auch wenn Schwabach erneut „Verstärkungen“ an Bord haben sollte. Ob so oder so, die Aufgabe wird schwer, vielleicht hilft dem TVW ja, dass Landesligist SC Schwabach um 17 Uhr ein Verbandsligaspiel in Obertraubling zu bestreiten hat.

Mit Kraft zum Sieg

Bei den Handballdamen gastierte am vergangenen Sonntag zum fälligen Bezirksklassenspiel der TV Büchenbach. Dabei hatten sie beim 3. Auftritt in diesem Jahr den ersten Sieg im Visier, der dann nach einem 9:7Pausenrückstand noch mit 17:15 eingesackt wurde.

Leisteten sich die TV-Ladys bereits beim 18:9 Vorrundensieg eine Anlaufzeit, wurde diese nun noch ausgedehnt, doch am Ende blieb der verdiente Heimerfolg. Die Kurstädterinnen machten sich meist das Leben oft selber schwer, weil vorne zu viele Gelegenheiten ausgelassen wurden, Büchenbach auf die Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen gut eingestellt war und auch hinten blieb die TV-Abwehr noch unter ihren Möglichkeiten.

Dem TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler stand ein spielstarkes Team zur Verfügung, hinkte aber gleich dem eigenen Können hinterher und sah sich nach zehn Minuten bereits mit einem 4:1 Rückstand konfrontiert. In der Folgezeit konnte die Chancenverwertung etwas verbessert werden und fünf Minuten vor der Pausensirene gelang der 7:7 Ausgleich. Kurz danach war die Chance per Siebenmeter zur ersten Führung gegeben, doch die starke Gästekeeperin verhinderte diese Möglichkeit und ihre Vorderleute nutzten eine erste personelle Überzahl mit zwei Treffern zum 9:7 Pausenstand.

Scheinbar war der TVW nach dem Wiederanpfiff gedanklich noch beim Pausentee, Büchenbach nutzte diese Phase und setzte sich bis zur 33. Minute auf 11:7 ab. Vielleicht klingelten bei den Kurstädterinnen dadurch die Alarmglocken, denn fortan lief es erfolgreicher und knappe fünf Minuten später gelang dann der 11:11 Ausgleich. Büchenbach erzielte danach das 12:11, leider wurden innerhalb weniger Sekunden gleich 2 Zeitstrafen gegen die Gastgeberinnen verhängt und so musste noch das 13:11 hingenommen werden.

Mit noch zwei Spielerinnen weniger verkürzten die Sechzigerinnen zum 13:12, wodurch vielleicht wieder weitere Körner freigesetzt wurden und gegen Mitte dieses Abschnittes stand ein 14:14 auf der heimischen Anzeigetafel.

Leider wurde dann Larissa Leberecht nach ihrer 3. Zeitstrafe auf die Tribüne verbannt, ihre Mitspielerinnen ließen sich deswegen nicht unterkriegen und lagen in der 51. Minute erstmals mit 15:14 vorne, nutzten danach ihrerseits die einzige Überzahl zum 16:14, ließen sich trotz Büchenbacher Gegenwehr nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und siegten mit 17:15.

Vielleicht muss dieser Sieg unter etwas glücklich abgehakt werden, verdient war er auf alle Fälle, weil zum richtigen Zeitpunkt der Bock durch gute Abwehrarbeit mit Keeperin Sabine Dietz, einer verbesserten Offensive und mit dem Glauben an sich selbst, umgestoßen wurde. So sahen es letztendlich auch die beiden Trainer Rainer und Manuel Kögler.

Am kommenden Wochenende ruht wegen der närrischen Tage der Spielbertrieb, am Samstag, 9. März gastiert mit dem SC Schwabach III ein schwerer Brocken in der heimischen Halle, der in der Vorrunde den TVW deutlich mit 24:16 das Nachsehen gab.

Sabine Dietz Tor; Michaela Hank, Stephanie Ströbel, Lena Böhringer (2),   Zuzana Filipinova (8/2), Larissa Leberecht (3), Sabrina Großberger (1), Alia Hufnagel (3), Leonie Klimmeck und Lea Hartmann.