Neu eine Beule

NUR EINE BEULE

 

Nun sitz ich hier und Blick zurück,

die Nürnberger haben uns zerpflückt.

Deshalb fällt das Schreiben schwer,

die Knochen müd, der Kopf so leer!

 

Frohgemut aus der Kutsche entstiegen,

Nach Windsheim gekommen um zu siegen,

um den stolzen Postmen die Flügel zu stutzen,

und unser Punktekonto aufzuputzen.

 

Der Gegner probierte es mit arger List,

spielte uns vor das er ein anderer ist,

das blaue Shirt wie es die Schalker tragen,

ließ uns nach der Ortschaft fragen.

 

Kapriziös auch der Franken Pflicht,

zur Begrüßung gab es Hiebe ins Gesicht,

feinste Akollade für den harten Kompromiss,

das ist der Franken Kompromiss.

 

Das Signal ertönte, die Schlacht begann,

schnell wurde klar wer am End gewann,

der Trupp vom Kurort lief verzagt nur hinterher,

dank schlechter Würfe und kaum Gegenwehr.

 

Das Glück war nur dem Gegner hold,

der uns in dieser Schlacht überrollt,

Bemänteln können wir das Ergebnis nich,

denn schwardronieren ist hier nicht schicklich.

 

Eine Schlacht leidvoll verloren, doch kein Geheule,

Wir sind nicht tot, es gab nur ne Beule,

nur der Handballgott hat uns schon angeschrieben,

und sieht uns nicht unter den ersten sieben.

 

Wir lassen uns aber nicht unterkriegen,

und sch…. drauf was steht geschrieben,

in Lauf geht’s mit Inbrunst weiter,

dann aber ohne diese matialische Laier.

 

Die Vorzeichen für die Partie gegen die Postmen standen unter einem besseren Stern als in den  vergangenen beiden Partien.

Bis auf die verletzten Wild, Mack und Liebelt standen alle Mann zur Verfügung. Die Vorgabe war klar, den Expresshandball der Nürnberger zu verhindern und vorne geduldig spielen und die eigenen Chancen nutzen.

Ersteres klappt sehr gut, durch eine gute Rückwärtsbewegung konnte man das gefürchtete schnelle Spiel der Gäste verhindern. Die Anfangsphase der Kurortler war sehr durchwachsen, voreilige Abschlüsse und einige technische Fehler machten es dem Gegner leicht zu Ballgewinnen zu kommen.

So stand nach drei Minuten ein 0:3 auf der Anzeigetafel. Nun nahm auch der Windsheimer Angriff am Spiel teil und Dominik Thürauf war es, der für den ersten Treffer für die Gastgeber sorgte.

Sichtlich unbeeindruckt spielten die Postmen weiter ihr Spiel und zogen Tor für Tor davon. Die sehr gut aufgelegten Niklas Längst und Patrik Längst schafften es immerwieder Lücken in der TVW Abwehr zu finden und zu leichten Toren zu kommen.

Im Angriff agierten die Windsheimer zu statisch und mit zu wenig Druck auf die gegnerische Abwehr.

In der nun genommenen Auszeit war deshalb die Ansprache von Trainer Manuel Kögler klar, vorne mehr Dampf machen und sichere Abschlüsse zu nehmen um den Kontakt nicht ganz abreisen zu lassen.

Der Rest der ersten Halbzeit war dann von den Torerfolgen her ausgeglichen und so wurden beim Stand von 11:17 die Seiten gewechselt.

Wie schon mehrfach in der Saison war der Rückstand zur Pause bei 6 Toren und jedesmal gelang es dem TVW wieder den Anschluss herzustellen. Beim Stand von 16:20 (38. Minute) keimte nochmal Hoffnung im Lager der Windsheimer auf. Leider hielt diese nicht sehr lange und der Post SV Nürnberg ließ den TVW nicht mehr als vier Tore an dich heran und so waren die Hoffnungen der Kurortler schnell in Rauch aufgegangen. Beim Stand von 27:37 ertönte letztendlich die Schlusssirene.

Die Aufgabe am nächsten Wochenende wird ganz sicher nicht einfacher wenn es zur Auswärtspartie gegen den Tabellenführer aus Lauf geht. Trainer Manuel Kögler wird nun versuchen die Woche zu nutzen um im Training die Fehler abzustellen und die Mannschaft auf das schwere Spiel einzustellen.

 

Für den TVW spielten :

 

Freier, Rück,

Lindörfer, Segerer, Wild, Dénes, Frank, Ebner, Hirsch, Schmidt

Vorweihnachtliche Geschenke

Eigentlich wollten trotz vorweihnachtlicher Zeit die Handballdamen bei ihrem letzten Heimauftritt in diesem Jahr keine Geschenke verteilen, aber es kam ganz anders, denn die bis dato sieglose Bezirksligareserve des TSV 46 Nürnberg blieb nach einer 11:9 Pausenführung relativ deutlich mit 24:18 erfolgreich.

Die Gastgeberinnen blieben über weite Strecke dieser Bezirksklassenbegegnung unter ihren Möglichkeiten. Konnten sie in vergangener Zeit mit konsequenter  Abwehr ihre teilweisen  Offensivschwächen übertünchen, schlichen sich diesmal auch hier zu viele Fehler ein und dann erwischte auch Keeperin Sabine Dietz nicht ihren besten Tag. Die Gäste überraschten mit Einsatz und spielerischen Mitteln, hatten auch etwas Glück, der Sieg geht in Ordnung, fiel etwas zu hoch aus.

Mit Beginn der Partier erspielten sich die Kurstädterinnen leichte Vorteile, bremsten sich manchmal durch überhastete Aktionen aber selber aus. Ein anfänglicher1:2 Rückstand wurde zwar in ein 3:2 umgewandelt, versäumten aber in der Folgezeit, sich weiter abzusetzen.  Nachdem der TVW gegen Mitte der ersten Halbzeit noch knapp mit 7:6 vorne lag, gönnten sich dann beide Seiten eine fünfminütige Flaute, danach übernahm der TSV 46 II dann das Kommando, erspielte sich bis zur 23. Minute eine 9:7 Führung und lag beim Gang in die Kabinen mit 11:9 vorne.

Mit neuer Motivation starteten die Sechzigerinnen in Abschnitt Zwei, verkürzten auf 11:10, doch schnell war durch zu fahrlässige Spielweise der Schwung wieder vorbei, Nürnberg nahm die Geschenke dankbar an und setzte sich auf 16:12 (40 Min.) ab.

Danach wollte Bad Windsheim mit dem Kopf durch die Wand, dass dies, wie in den meisten Fällen der falsche Weg ist, zeigte sich in der Folgezeit. Die Gegenseite agierte  druckvoll und besonnen, nutzte ihre Chancen und setzte sich bis zehn Minuten vor dem Abpfiff auf 21:14 ab. Damit war für die Gastgeberinnen der Käse gegessen und am Ende feierten die Damen aus der Noris mit 24:18 ihren ersten Saisonsieg.

Das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler war natürlich mit der Leistung seiner Damen überhaupt nicht zufrieden sein,  sie selbst suchten natürlich auch eine Antwort.  Viel Zeit dazu verbleibt nicht, denn am kommenden Sonntag steht die nächste Aufgabe an. Diese führt zum MTV Stadeln III, wo allerdings eine besondere  Auseinandersetzung ansteht, denn die Gastgeberinnen spielen außer Konkurrenz in dieser Liga, der Ausgang dieser Partie wird in der Tabelle nicht gewertet.

Auch erfreuliches gibt es zu berichten, denn die TV-Damen haben durch ein Freilos das Viertelfinale im laufenden Bezirkspokalwettbewerb erreicht und nun steht der Gegner dazu fest.  Dazu gastiert im neuen Jahr in der Kurstadt Bezirksoberligist TSV Schnelldorf, der vor einer Woche mit 29:20 beim derzeitigen Bezirksligaspitzenreiter SC Schwabach II siegreich blieb. Der Termin dazu steht noch nicht fest.

Aufstellung: Sabine Dietz im Tor, Michaela Hank, Janina Seeber, Stephanie Ströbel, Lena Böhringer (1), Tamara Gugganig, Zuzana Filipinova (12/4), Larissa Leberecht (2), Sabrina Großberger (1), Alia Hufnagel (2) und Leonie Klimmeck.

Erfahrung siegt !

Am ungeliebten Sonntag Abend um 18 Uhr stand das Pokalspiel gegen den TSV Fischbach auf dem Programm. Ohne die verletzten oder privat verhinderten Helm, Schmidt, Wild, Dénes, Segerer, Liebelt und Mack ging es mit einer Rumpftruppe auf die Reise. Ziel war es ganz klar trotz kleiner Truppe ein Sieg gegen den ersten der Bezirksklasse.
Die Vorgabe von Trainer Manuel Kögler war klar, hinten sicher stehen und vorne geduldig die Spielzüge rauf und runter spielen. Gesagt getan, zumindest in der Anfangsphase. Über 2:0 zog man schnell auf 10:3 davon. Die Spielzüge klappte weitestgehend und hinten erkämpfte sich die Jungs die Bälle und gingen mit einem 10:18 in die Halbzeitpause.
Coach Kögler mahnte zur Vorsicht das Spiel nicht schleifen zu lassen und konzentriert weiter zu spielen. Leider kam es etwas anders zu Beginn der zweiten Hälfte.
Fischbach spielte befreit auf, mit dem Wissen das sie nicht zu verlieren haben. Tor für Tor kamen sie langsam näher heran. Vorne wurden in dieser Phase leichtfertig die Bälle hergegeben und hinten fehlte es an der nötigen Zuordnung. Näher als vier Tore kamen die Fischbacher dann doch nicht heran und Windsheim ließ keinen Zweifel mehr aufkommen wer das Spiel gewinnt. Ein 5:0 Lauf zum 29:19 besiegelte dann die Niederlage der nie aufgebenden Fischbacher.
Beim Stand von 24:32 pfiffen die sehr guten Schiedsrichter die Partie letztendlich ab.
Nun gilt die ganze Konzentration auf das nächste sehr schwere Heimspiel am 1.12. Gegen den Post SV Nürnberg zuhause. Zudem ruhen die Hoffnungen darauf das der ein oder andere verletzte Spieler wieder zur Mannschaft stoßen wird.
Für den TVW spielten :
Freier, Rück,
Lindörfer, Frank, Ebner, Hirsch, Rattelmüller, Glaß, Rühl, Thürauf

Jung gegen Alt im Bezirkspokal

Jeder Handballer kennt es aus dem Trainingsalltag:
Zum Aufwärmen kurz kicken. Bei anderen ist es das obligatorische Basketballspiel oder vielleicht ein exotisches Spielchen.
Das war schon immer so
Und wie teilt man? Ganz klar: JUNG GEGEN ALT
Pfeif der Hund auf die T-Shirt Farbe, hier geht es um etwas Existenzielles. Nur noch kurz das Leibchen überstülpen, natürlich muss jung das machen, denn die Alten mussten die blöden Dinger ja tragen als sie noch jung waren.
Einziger Lichtblick bei den Jungen war dann, das ein Alter fehlte, und einer von ihnen nachrückte.
Es entbrannt ein Kampf der Generationen, die Alten verteidigten tapfer und mit allen Mitteln, um sich keine Blöße zu geben. Natürlich mussten sie gewinnen, war ja schon immer so.
Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen als durch Erfahrung.
So ähnlich wird es auch am kommenden Sonntag um 18 Uhr in der Nürnberger Herriedner Halle sein, wenn die jungen Fischbacher auf die erfahrenen Kurortler treffen. Nach dem Sieg in Wendelstein ist das Selbstbewusstsein gestiegen und man reißt als Favorit nach Nürnberg.
Gegen die Mannschaft aus der Bezirksklasse wird Trainer Manuel Kögler einiges neues probieren und auch mal Spieler einsetzen die nicht so oft zu ihrer Spielzeit kommen. Nichtsdestotrotz soll die nächste Runde erreicht werden um dem Henkelpott einen Schritt näher zu kommen.
Die Mannschaft aus dem Südosten Nürnbergs ist momentan Tabellenführer der Bezirksklasse 1 und spielt eine sehr gute Saison. Letztes Jahr verzichteten sie auf Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bezirksliga aufgrund mangelnder Erfolgsaussichten.
Die krankheitsgeschwächte Personalsituation in Windsheim hat sich unterdessen leicht verbessert und so sollte dem Trainer ein gutes Team zur Verfügung stehen.
Die Jungs würden sich natürlich wie immer über Unterstützung auf den Rängen freuen.

Die Favoritenrolle gewahrt

Die Handballdamen mussten am vergangenen Samstag zum fälligen Bezirksklassenspiel bei der SpV Mögeldorf II antreten. Sie wurden dort ihrer Favoritenrolle gerecht und entführten nach einer 14:8 Pausenführung mit 24:11 beide Punkte.
Gleich zu Beginn ließen die Kurstädterinnen keine Zweifel am späteren Gewinner aufkommen und hatten dann in der Folgezeit Ball und Gegnerinnen immer recht gut im Griff. Trainer Rainer Kögler „dirigierte“  diesmal alleine an der Bande und musste eine kleine Veränderung gegenüber dem letzten Auftritt vornehmen. Nicht mit vor der Partie Larissa Leberecht,  wieder mit an Bord war Stephanie Ströbel.
In der Anfangsphase legten die TV-Damen mit einer klasse Vorstellung den Grundstock für den angepeilten Sieg, als sie sich nach einem 2:1 bis zur 10. Minute bereits auf 6:1 absetzten.  In der Folgezeit hatten dann auch die Gastgeberinnen etwas mehr Zugriff auf das Spiel, konnten ihre Gäste aber nicht groß beeindrucken, die am Ende des ersten Abschnittes mit 14:8 weiter eine Führung behaupteten.
Nach dem Wiederanpfiff weiterhin Bad Windsheimer Überlegenheit, auch wenn nicht mehr alles ausgepackt werden musste und dennoch bis zur 40. Minute der Vorsprung auf 18:10 ausgebaut wurde. Mit diesem doch schon deutlichen Vorsprung im Rücken schlichen sich ins TV-Gefüge vorne wieder einige Leichtsinnsfehler ein, doch eine weiterhin tolle Abwehrarbeit ließ hinten wenig anbrennen und dann stand ja auch noch Sabine Dietz zwischen den Pfosten.
Neun Minuten vor dem Schlusspfiff war mit dem zwischenzeitlichen 21:10 dann endgültig die Entscheidung gefallen und am Ende behielten die TV-Damen völlig verdient mit 24:11 die Oberhand. Trainer Rainer Kögler war mehr als zufrieden und auch, dass der momentan 3. Tabellenplatz gefestigt wurde. Der nächste Auftritt der TV-Damen geht  1. Dezember vor eigenem Publikum gegen TSV 46 Nürnberg II über die Bühne und gegen das bisher sieglose Tabellenschlusslicht ist bestimmt ein weiterer Sieg einkalkuliert.
Sabine Dietz im Tor; Michaela Hank, Janina Seeber, Stephanie Ströbel, Lena Böhringer (2), Tamara Gugganig (2), Zuzana Filipinova (9/2), Sabrina Großberger (2), Alia Hufnagel (9), Leonie Klimmeck, Lea Hartmann.