AUSWÄRTSSIEG ! !

Mit einem umkämpften 18:10 Auswärtssieg beim TSV 46 Nürnberg II konnten sich die Handballdamen am vergangenen Samstag von der überraschenden Hinrundenniederlage rehabilitieren. Nach einer 11:3 Pausenführung waren die Sechzigerinnen gefordert, trotzten den nun stärker spielenden Gastgeberinnen erfolgreich und behielten verdient die Oberhand.

Die Kurstädterinnen gingen sehr selbstbewusst an diese Partie, allerdings schwirrte die Vorrundenniederlage auch noch im, Kopf. Das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler4 konnte fast wieder das erfolgreiche Team aus der Vorwoche aufbieten, verhindert war diesmal Leoni Klimmeck, wieder mit von der Partie Michaela Hank. Und wieder starteten die TV-Ladys energischer in diese Bezirksklassenpartie und erspielten sich nach 10. Minuten eine 4:1 Führung. Hinten hielten sie den Laden ziemlich dicht, vorne war noch Sand im Getriebe, woran auch die gut gestaffelte Nürnberger Defensive auch nicht schuldlos war.

Ähnlich verlief auch die Folgezeit, Bad Windsheim weiterhin überlegen, die Gastgeberinnen hielten gut dagegen, konnten allerdings nicht verhindern, dass sich der Rückstand bis zur 22. Minute noch leicht auf 8:3 erhöhte. Als dann einige Minuten recht wirkungslos verstrichen, hatten die TV-Trainer in einer Auszeit Gesprächsbedarf. Die Anweisungen fruchteten mit drei Treffern ohne Gegentor und mit einem 11:3 wurden die Seiten gewechselt.

Etwas erfolgreicher starteten die Gastgeberinnen in den zweiten Abschnitt und verkürzten auf 12:5, doch mit 2 Treffern in Folge rückte der TVW bis zur 38. Minute das Bild wieder etwas gerader. Danach begegneten sich zwei Teams auf Augenhöhe, die in ihren Angriffen teilweise ausgebremst wurden, weil eben die jeweiligen Abwehrreihen auch immer Gewehr bei Fuß standen.

Gegen Mitte dieser Halbzeit lagen die Sechzigerinnen mit 16:9 weiterhin noch recht deutlich vorne, womit eine erste Vorentscheidung gefallen war. In der noch verbleibenden Zeit passierte nicht mehr viel und am Ende behielt der TV Bad Windsheim verdient 18:10 die Oberhand.

Mit dem Endergebnis zufrieden das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler, wohlwissend auch, dass die Spielweise von 46 Nürnberg ihren Damen nicht so recht liegt. Ein besonderes Lob musste wieder der Abwehr mit Keeperin Sabine Dietz ausgesprochen werden. Die TV-Torhütern blieb auch bei vier Siebenmetern erste Siegerin.

Damit ist für die TV-Ladys die Saison 2018/10 beendet, die erneut die Vizemeisterschaft brachte. Die TSV-Damen haben noch zwei Spiele zu bestreiten, können sich aber nicht weiter nach vorne arbeiten, können allerdings noch ganz ans Ende der Tabelle zurück fallen.

TV Bad Windsheim : Sabine Dietz im Tor; Michaela Hank, Janina Seeber, Stephanie Ströbel. Lena Böhringer (2), Tamara Gugganig, Zuzana Filipinova (8/3), Larissa Leberecht (1), Sabrina Großberger (4), Alia Hufnagel(3) und Lea Hartmann.

Zum Saisonschluß nach Nürnberg

Für die Handballdamen endet am Samstag die Hallenrunde 2018/19. Das für sie finale Bezirksklassenspiel wird beim TSV 46 Nürnberg II ausgetragen, wo in der vereinseigenen Halle in der Fuggertrasse der Anpfiff um 15.30 Uhr erfolgt.

Mit den heutigen Gastgeberinnen möchten die TV-Ladys eine Scharte auswetzen, denn Anfang Dezember vergangenen Jahres mussten sich die Sechzigerinnen in heimischer Halle ganz überraschend mit 24:18 geschlagen geben. Damals gaben sie nach einem halbwegs guten Start das Ruder aus der Hand, gerieten in Rückstand, der sich bis zum Wechsel mit 11:9 in einem noch machbaren Rahmen hielt. Doch auch im zweiten Abschnitt blieben sie unter ihren Möglichkeiten, agierten weitgehend unkonzentriert wollten dann auch mit dem Kopf durch die Wand, zusätzlich stand auch das Glück nicht auf deren Seite und letztendlich war diese verdiente Niederlage Fakt. Für 46 Nürnberg war es damals der erste Sieg und danach gesellte sich noch ein Remis dazu.

Wenn es nach dem Willen der Sechzigerinnen geht, soll sich die Bilanz der Gastgeberinnen heute nicht verbessern, denn wie bereits erwähnt, möchten sie sich für ihren damaligen Fauxpas selbst revidieren, der mit neuerlich konsequenter Deckungsarbeit, viel Engagement gepaart mit vorhandenen spielerischen und technischen Können bewerkstelligt werden soll.

Am vergangenen Wochenende musste sich 46 Nürnberg beim TV Büchenbach glatt mit 24:5 geschlagen geben, bekanntlich behielt der TV Bad Windsheim auf eigenen Parkett deutlich mit 22:7 die Oberhand über den SpV Mögeldorf II und konnte sich dabei den Luxus erlauben, einige hochkarätige Chancen noch liegen zu lassen.

Das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler hat sein Damenteam bestens auf diese Aufgabe eingestellt, aber die Spielerinnen sind sowieso ganz heiß auf diese Partie und diesmal soll es ganz bestimmt keine Überraschung mehr geben. Allerdings dürfen die Kurstädterinnen die Rechnung nicht ohne die Reserve des Bezirksligaspitzenreiters machen.

Tabellenplatz 2 gefestigt

Mit einem nie gefährdeten 22:7 Heimsieg über die SpV Mögeldorf II verabschiedeten sich die Damen am vergangenen Sonntag vom diesmal recht zahlreich erschienen Publikum von dieser Saison. Das Gästeteam musste wieder relativ schnell die Überlegenheit der Gastgeberinnen anerkennen, was auch ein 13:4 Pausenstand schon verdeutlichte.

Erneut konnten die Sechzigerinnen mit einer konsequenten Abwehrarbeit aufwarten, Mögeldorf stand diesbezüglich meist auf verlorenen Posten. Damit kamen die Kurstädterinnen oft zu leichten Ballgewinnen, hielten sich bei der Chancenverwertung allerdings noch einige Optionen offen. Ansonsten vorne gut, wäre auch noch verbesserungswürdig gewesen, woran aber das permanente Übergewicht bestimmt auch seinen Anteil hatte.

Das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler konnte fast aus den Vollen schöpfen, Sabine Dietz rückte für Michaela Sauer zwischen die Pfosten und zusätzlich war Stephanie Ströbel wieder mit an Bord.

Und erneut ergriffen die TV-Ladys gleich nach dem Anpfiff die Initiative und wandelten innerhalb von 3 Minuten einen 0:1 Rückstand in eine 4:1 Führung. In einer kurzen Folgezeit blieben beide Seiten erfolglos, ehe sich die Gastgeberinnen auf 9:2 absetzten und die 13:4 Pausenführung war dann keine große Überraschung.

Im gleichen Takt gestaltete sich nach dem Wiederanpfiff auch die zweite Halbzeit. Bad Windsheim weiterhin überlegen, Mögeldorf war deshalb nur zum agieren statt zum attackieren verurteilt. Die heimische Defensive weiter sehr konsequent, allerdings war die SpV-Offensive meist recht gut zu durchschauen. Gegen Mitte dieses Abschnittes lagen die Gastgeberinnen mit 19:6 vorne, womit nicht nur zu diesem Zeitpunkt schon mehr als Vorentscheidung gefallen war.

Danach ließen es die Kurstädterinnen vorne noch wesentlich ruhiger angehen was nur noch 3 erzielte Tore verdeutlichen, mussten allerdings auch nur noch einen Gegentreffer noch hinnehmen und blieben am Ende verdient mit 22:7 erfolgreich.

Natürlich zeigte sich das Trainerduo Trainer und Manuel Kögler zufrieden, auch weil die Vorgaben mit noch mehr Tempospiel im Angriff gut umgesetzt wurden, die Chancenverwertung ist steigerungsfähig. Mit diesem Erfolg kann der TV Bad Windsheim die Vizemeisterschaft bereits eintüten, auch wenn noch eine Begegnung aussteht. Diese geht bereits am kommenden Samstag beim TSV 46 Nürnberg II über die Bühne und dabei steht ganz bestimmt eine Revanche auf dem Plan, denn es gilt die 24:18 Hinrundenniederlage vom 1. Dezember vergangenen Jahres auszuwetzen.

Sabine Dietz im Tor; Janina Seeber (1), Stephanie Ströbel, Lena Böhringer (1), Tamara Gugganig, Zuzana Filipinova (10/5), Larissa Leberecht (2), Sabrina Großberger, Alia Hufnagel (7), Leonie Klimmeck und Lea Hartmann (1).

Auf zum letzten Heimspiel

Langsam biegt die Handballsaison 2018/19 auf die Zielgerade ein, die Damen haben noch zwei Spiele zu bestreiten, eines davon geht am Sonntag auf heimischen Parkett über die Bühne. Zu Gast in der Sporthalle im Schulzentrum ist um 14 Uhr die SpV Mögeldorf II.

Eine Entscheidung ist schon gefallen, denn die SG Kernfranken feierte vorzeitig den Meistertitel dieser Bezirksklasse und dürfte bestimmt in der nächsten Saison eine Klasse höher wieder eine gute Rolle spielen. Für die Kurstädterinnen bleibt wie im Vorjahr wahrscheinlich wieder der Vizetitel, Voraussetzung dafür morgen ein doppelter Punktgewinn.

Dieser ist auch machbar und ohne Zweifel gehen die Gastgeberinnen auch als Favorit gegen das bisher sieglose Tabellenschlusslicht an den Start. Bereits beim Hinrundenspiel musste Mögeldorf zu Hause trotz teilweiser ansehnlicher Leistungen schnell die Überlegenheit ihrer Gäste anerkennen und am späteren 24:11 Erfolg gab’s eigentlich nichts zu rütteln. Auch hier legten die TV-Damen den Grundstock für den späteren Erfolg gleich zu Beginn und lagen nach zehn Minuten bereits mit 6:1 vorne. Danach fand auch der SpV II zu seinem Spiel, konnte die Gegenseite aber damit wenig beeindrucken und mit 14:8 wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Abschnitt weiterhin ein gewisses Übergewicht durch das Gästeteam und am Ende wurden dann auch dank einer starken Abwehrleistung mit 24:11 die Punkte aus Mögeldorf verdient entführt

Auch am vergangenen Spieltag musste der SpV Mögeldorf II auf eigenen Parkett dem TV Büchenbach deutlich mit 24:7 klein beigegeben, die TV-Ladys dagegen feierten beim TSV Wendelstein II ihren 6. Saisonsieg untermauerten gleichzeitig ihren 2. Tabellenplatz.

Das TV-Ladys um das Trainerduo Rainer und Manuel Kögler gehen ganz bestimmt voll engagiert an diese Aufgabe, sollten trotz Euphorie aber tunlichst vermeiden, die Gegenseite auf die leichte Schulter nehmen. Aber mit den vorhandenen spielerischen und technischen Fähigkeiten und einem personell gut besetzten Kader sollte der angepeilte Sieg dann auch keine große Überraschung sein.

Verdiente Ernte

Am vergangenen Sonntag mussten die Damen zum fälligen Bezirksklassenspiel beim TSV Wendelstein II antreten. Mit im Gepäck war der Wunsch nach dem 6. Saisonsieg, der dann nach einer 11:5 Halbzeitführung mit 21:14 eingefahren wurde.

Dieser Erfolg war letztendlich nie gefährdet und wie bereits in der Hinrundenbegnung legten die Sechzigerinnen den Samen dazu in der Anfangsphase und fuhren dann verdient die Ernte ein. Im Gegensatz zum letzten Auftritt vor einer Woche gegen SC Schwabach III war das Team um das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler personell wieder besser aufgestellt, da Leonie Klimmeck und Lea Hartmann wieder mit an Bord waren. Eine Änderung auch im TV-Gehäuse, Sabine Dietz war aus privaten Gründen verhindert, dafür rückte Michaela Sauer nach langwieriger Verletzung wieder zwischen die Pfosten. Mir ihr und konsequent agierenden Vorderleuten war die Abwehr ein Garant für den späteren Erfolg und vorne lief es auch effektiv.

Wie bereits erwähnt, starteten die TV-Ladys erfolgreich in dieses Bezirksklassenspiel und lagen nach 5. Minuten mit 3:0 vorne. Nochmals fünf Zeigerumdrehungen später dann das erste Erfolgserlebnis der Gastgeberinnen, doch viel mehr war dann zunächst auch nicht zu erreichen, denn die Sechzigerinnen bauten ihren Vorsprung bis Mitte dieser ersten Halbzeit auf 7:2 aus, wobei sie aber nicht alle Karten auf den Tisch legen musste.

Kurzfristig machte sich Wendelstein eine schwächelnde Offensivarbeit der Gegenseite zum zwischenzeitlichen 7:4 zu Nutze, doch Bad Windsheim fand wieder mehr in die Spur und lag beim Gang in die Kabinen dann wieder mit 11:5 vorne.

Nach dem Wiederanpfiff keine großen Veränderungen bei beiden Kontrahenten. Die favorisierten TV-Ladys konnten es sich leisten, nicht alle sportlichen und technischen Qualitäten auszuspielen, weil die Gastgeberinnen nicht über ihre Schatten springen konnten. Gegen Mitte dieses Abschnittes erreichten die Sechzigerinnen mit dem 16:6 und 17:7 ihre grüßten Führungen, ließen in der Folgezeit die Sache lockerer angehen um am Ende mit 21:14 mit 21:14 die Oberhand zu behalten womit gleichzeitig der zweite Tabellenplatz gefestigt wurde.

Verdient war dieser Erfolg allemal, was auch die beiden Trainer so sahen, allerdings waren die Gastgeberinnen an diesem Sonntag ein dankbarer Gegner. Und ein solcher gastiert scheinbar am kommenden Sonntag zum bereits letzten Heimspiel dieser Saison bei den TV-Damen, wenn um 14 Uhr das bisher sieglose Tabellenschlusslicht, die SpV Mögeldorf II, seine Visitenkarte abgibt.

Michaela Sauer im Tor; Janina Seeber (2), Lena Böhringer (2), Tamara Gugganig (2), Zuzana Filipinova (6/2), Larissa Leberecht (4), Sabrina Großberger (1), Alia Hufnagel (4), Leonie Klimmeck und Lea Hartmann.