Auswärts gegen Wendelstein

Die Handballdamen sind am Sonntag erneut im Einsatz und gastieren beim TSV Wendelstein II. Diese Bezirksklassenbegegnung wird in der Sporthalle des Wendelsteiner Gymnasiums ausgetragen, der Anpfiff erfolgt um 14 Uhr.

Bekanntlich konnten sich die Kurstädterinnen am vergangenen Samstag in eigener Halle gegen den SC Schwabach III mit 27:6 recht deutlich revanchieren, dürfen diesen Erfolg aber keineswegs als Maßstab für die morgige Aufgabe nehmen, auch wenn in Wendelstein ein weiterer Sieg anvisiert wird. Am 10. November vergangenen Jahres standen sich beide Kontrahenten in der Kurstadt schon gegenüber, wobei die damaligen Gastgeberinnen mit 21:9 erfolgreich blieben. Nach der kurzen ausgeglichenen Anfangsphase fruchteten die spielerischen Qualitäten der Sechzigerinnen mehr und mehr und nach einer 12:6 Halbzeitführung wurde der verdiente Erfolg eingefahren. Ein großer Garant dazu war eine stabile Abwehrarbeit mit einer Keeperin Sabine Dietz, die u. a. bei drei Siebenmetern in Folge erste Siegerin blieb.

Es dürfte auch ganz bestimmt kein großes Geheimnis sein, dass die BOL-Reserve auch alles daran setzen wird, die Punkte zu behalten, wogegen die TV-Ladys allerdings ihre Einwände haben. Ganz bestimmt wird das Team um das TV-Trainerduo Rainer und Manuel Kögler nicht leichtgläubig an die Aufgabe gehen, denn den Wendelsteiner Damen gelang vor wenigen Wochen ein Husarenstück, als dem bis dato ungeschlagenen Tabellenführer SG Kernfranken mit 22:16 die erste und bisher einzige Saisonniederlage beigebracht wurde. Allerdings zeigten sie sich am vergangenen Wochenende wieder die nicht so effektive Seite, als sie sich beim TV Büchenbach mit 16:10 geschlagen geben mussten.

Die Sechzigerinnen werden und können sich nicht darauf verlassen, dass Wendelstein eventuell wieder einen schwächeren Auftritt haben wird. Doch sie sind gewappnet und um das angestrebte Ziel zu erreichen, sollte vom Anpfiff hochkonzentriert und effektiv agiert werden, wozu die spielerischen und technischen Qualitäten ganz sicher vorhanden sind. Und auch bei den statistischen Werten haben die Kurstädterinnen die Nase vorne, allerdings die Antwort wird es nur auf dem Spielfeld der Wendelsteiner Sporthalle geben.